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Die Deutsche Post und die Gewerkschaft Ver.di haben sich am Freitag nach vierwöchigen Streiks der Postbeschäftigten in Deutschland darauf verständigt, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Gewerkschaft erklärte gestern, dass die Arbeitskampfmaßnahmen so lange andauern werden, bis eine Einigung erzielt wird, und behauptet, dass derzeit bundesweit rund 32.000 Arbeitnehmer streiken. Darüber hinaus werden die gemäß Tarifverträgen bezahlten Mitarbeiter in diesem Jahr von einer einmaligen Zahlung von 250 Euro (309,10 US-Dollar) profitieren, teilte das Unternehmen mit. Deutsche Post AG (DPW. XE) teilte am Dienstag mit, sie habe einen Tarifvertrag mit Mitgliedern der deutschen Gewerkschaft Verdi geschlossen. „Unser Ziel ist es, zu einem praktikabelen Ergebnis zu gelangen, das in der Lage ist, Frieden in den ernsten Konflikt zu bringen. Wir werden den unbefristeten Arbeitskampf fortsetzen, bis eine Einigung erzielt ist.“ Ver.di hat proteste, die Deutsche Post habe ihren Tarifvertrag mit ihren 140.000 Beschäftigten in Deutschland gebrochen, indem sie den Betrieb in 49 regionale Zusteller aufgeteilt habe, um die Bedingungen des nationalen Deals zu umgehen. „Für uns und viele unserer Mitarbeiter war es völlig unverständlich, dass Ver.di die Verhandlungen Anfang Juni einseitig absagte. Als Geste des guten Willens fordere ich Ver.di auf, alle Streikaktionen sofort einstellen zu lassen. Ich hoffe, dass wir jetzt tatsächlich über die Fragen im Tarifvertrag sprechen können, die unsere 140.000 Arbeitnehmer direkt betreffen.“ Nach der Umsetzung läuft das Abkommen bis zum 31. Mai 2020. Die Vereinbarung sieht vor, dass 2018 rund 130.000 Mitarbeiter der Deutschen Post eine Gehaltserhöhung erhalten. Rund 60.000 Arbeitnehmer können ab dem 1.

März 2018 auch variable Löhne in festes Gehalt umwandeln, teilte das Unternehmen mit. Rund um den Globus stört der Aufstieg von Digital und Mobil das Wesen der Postindustrie. Die heutigen Postherausforderungen – dramatischer Rückgang der Briefpost, bemerkenswertes Wachstum des Paketvolumens und des Wettbewerbs, steigende Erwartungen an Geschwindigkeit und Kundenerfahrung – werden durch […] Der Wunsch nach Veränderung resultieren aus dem „schnellen“ Wachstum der Paketdienste und dem hohen Wettbewerb in der Branche. Das Unternehmen erklärte, die hohen Löhne der Mitarbeiter würden es der Deutschen Post erschweren, gegen Paketzustellkonkurrenten zu konkurrieren. „Diese neue Struktur ist unerlässlich, um die Beschäftigung unter den derzeit überdurchschnittlichen Bedingungen für die bereits heute bei der Deutschen Post Beschäftigten zu sichern“, sagte Kreis.